Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2012 Bauernverband verteidigt Pauschalbesteuerung

Bauernverband verteidigt Pauschalbesteuerung

Berlin, 02.02.2012. Die Forderung des Bundesrechnungshofes, die Durchschnittssatzbesteuerung kleinerer landwirtschaftlicher Betriebe zu beenden, ist wider alle Vernunft und mit Fakten nicht begründbar. Zu dieser Einschätzung kommt der Fachausschuss „Nebenerwerbslandwirtschaft und Erwerbskombinationen“ des Deutschen Bauernverbandes (DBV) unter Berufung auf eigene Berechnungen. Der Bundesrechnungshofes hatte vorher erklärt, die Durchschnittssatzbesteuerung sei nicht mehr zeitgemäß.


www.bauernverband.de
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Der DBV sieht in der vorgeschlagenen Einführung eines alternativen Einkommenserfassungssystems ein neues „Bürokratiemonster“ auf etwa 140.000 zumeist Nebenerwerbslandwirte zukommen. Unbegreiflich sei für deren Verbandsvertreter, dass ohne Not eine bewährte Vereinfachungsregelung abgeschafft werden soll. Bei der Gewinnermittlung nach § 13a Einkommensteuergesetz könnten nicht-buchführungspflichtige kleinere Land- und Forstwirte mit weniger als 20 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche und weniger als 50 Vieheinheiten ihren Gewinn nach Durchschnittssätzen ermitteln. Die Pauschalbesteuerung sei aus Gründen der Steuervereinfachung für kleinere Betriebe geschaffen worden. An den betrieblichen Gegebenheiten habe sich in den letzen Jahren grundsätzlich nichts geändert, stellte der DBV fest. Vor allem Nebenerwerbsbetriebe bräuchten auch in Zukunft diese effiziente und pauschale Form der Einkommensbesteuerung.

 

Bauernverband kritisiert Besteuerung bei Biogasanlagen

Berlin, 14.07.2011. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hält die Auffassung des Bundesfinanzministeriums zur Bemessung der Umsatzsteuer für die Wärmeabgabe aus einem Biogas-Blockheizkraftwerk an das private Wohnhaus oder den landwirtschaftlichen Betrieb für untragbar. Im Frühjahr hatte das Bundesministerium festgelegt, dass immer von den vollen Selbstkosten der Wärmeerzeugung auszugehen sei. 

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